Flexible Erziehungshilfen
Schwerpunkt: Suchtkranke und psychisch kranke Menschen
Seit 2006 unterstützt Integra e.V. suchtkranke und psychisch behinderte Menschen in Form von ambulanten flexiblen Erziehungshilfen (gem. § 27 ff SGB 8).
Seit 2010 ist Integra e.V. als freier Träger der Jugendhilfe vom JA Wetter anerkannt.
Flexible Erziehungshilfen richten sich an Menschen bis zum vollendeten 21. Lbj. sowie an junge erwachsene Behinderte bis zum 27. Lbj.
Ausgebildete und erfahrene Fachkräfte unterschiedlicher Berufsgruppen (SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PädagogInnen, Psychologen, etc.)
betreuen hilfesuchende Menschen auf dem Boden einer abgestimmten
Fachkonzeption für Flexible Erziehungshilfen und
Fachkonzeption für erlebnispädagogische
Arbeit.
Ziel der Hilfe ist es,
- dass betroffene Menschen und ihre Familienangehörigen in ihrem sozialen Umfeld klar kommen
- dass einer (drohenden) Behinderung als Folge einer langandauernden Suchterkrankung oder einer psychischen
Erkrankung entgegengewirkt und eine Verschlimmerung verhindert oder zumindest verlangsamt wird
- dass der Umgang mit der zugrunde liegenden Störung (Sucht- oder psychische Erkrankung) sich verbessert
- dass eine Kindeswohlgefährdung, z.B. infolge einer Suchterkrankung eines Elternteils, rechtzeitig erkannt und beseitigt werden kann
Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Eltern, z.T auch ihre Familienangehörigen, die durch Suchtprobleme, psychische Krisen oder Erkrankungen
oder massiven Verhaltensauffälligkeiten, einer ambulanten Unterstützung bedürfen.
Ausgangspunkt unserer Unterstützung ist immer die individuelle Lebenssituation des Hilfesuchenden.
Dabei müssen die Hilfesuchenden zunächst beim örtlichen Jugendamt eine Unterstützung beantragen. Nach deren Vermittlung und
nach der Klärung des Hilfeumfanges kann die individuelle Unterstützung beginnen. Eine oder mehrere konkrete Bezugperson(en)
unterstützt(en) die Hilfesuchenden (und ihre Angehörigen) dabei, in kleinen Schritten ihre Ziele zu erreichen und zu stabilisieren.
Veränderungen brauchen Zeit, realistische Ziele und die Bereitschaft der Hilfesuchenden, Hilfe auch anzunehmen.
Die Flexiblen Erziehungshilfen arbeiten eng mit den eigenen Fachdiensten des ambulant betreuten Wohnens zusammen. Diese sind gemeindenah
vernetzt in vier Fachteams (EN-Nord, EN-Süd, Hagen, Märkischer Kreis) .
Durch die enge fachliche Zusammenarbeit können Hilfeprozesse, die im Kinder-oder Jugendalter bereits begonnen haben, auch nach Beendigung
der Kostenzuständigkeit des örtlichen Jugendamtes im Rahmen der Eingliederungshilfen für Behinderte (gem. §53 SGB 12) weitergeführt werden
Gute Fortbildungsmöglichkeiten und regelmäßige Supervision sichern die Qualität unserer Unterstützung.
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